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Einbaupool: fest verbaut für maximale Lebensdauer

Einbaupool: fest verbaut für maximale Lebensdauer – 10.000–50.000 €
3 min Lesezeit Aktualisiert: März 2026

Ein Einbaupool wird komplett im Boden versenkt. Bauarten: Betonbecken (gemauert oder gegossen), GFK-Fertigbecken oder Styropor-Schalsteine mit Betonverfüllung. Einbaupools sind die langlebigste und wertsteigerndste Variante – aber auch die teuerste (ab 10.000 €).

Auf einen Blick

Preisbereich

10.000–50.000 €

Lebensdauer

25–50 Jahre

Unverbindliche Richtwerte, Stand: März 2026.

Bauarten im Vergleich

Betonpool (gegossen): eine bewehrte Betonwanne, mit Fliesen oder Folie ausgekleidet. Maximale Gestaltungsfreiheit in Form und Größe. Kosten: 20.000–50.000 € komplett. Bauzeit: 4–6 Wochen. Lebensdauer: 30–50 Jahre.

GFK-Fertigbecken (eingelassen): die schnellste Variante. Grube ausheben, Becken einsetzen, verfüllen. Kosten: 8.000–25.000 €. Bauzeit: 3–5 Tage. Lebensdauer: 25–30 Jahre. Details: GFK-Pool.

Styropor-Schalsteine: Isoliersteine werden aufeinander gesetzt, mit Baustahl bewehrt und mit Beton verfüllt. Gute Wärmedämmung ab Werk. Kosten: 10.000–30.000 €. Bauzeit: 2–3 Wochen. Für Selbstbauer die beste Methode.

Kosten realistisch kalkulieren

Der Pool selbst ist nur ein Teil der Kosten. Erdaushub (2.000–5.000 €), Entsorgung des Aushubs (500–2.000 €), Bodenplatte (1.000–3.000 €), Verrohrung und Filtertechnik (2.000–5.000 €), Poolumrandung (1.000–5.000 €) und Elektrik (500–1.500 €) kommen dazu.

Faustregel: die Gesamtkosten liegen beim 1,5- bis 2-fachen des reinen Beckenpreises. Ein GFK-Becken für 8.000 € kostet schlüsselfertig 12.000–16.000 €. Ein Betonpool für 15.000 € kostet fertig 25.000–35.000 €.

Baugenehmigung prüfen

Einbaupools sind in vielen Bundesländern genehmigungspflichtig – abhängig von Wasservolumen, Beckentiefe und Abstand zur Grundstücksgrenze. Die Regeln unterscheiden sich stark: in Bayern ist ein Pool bis 100 m³ genehmigungsfrei, in NRW liegt die Grenze bei 50 m³.

Prüfe die Landesbauordnung deines Bundeslandes, bevor du planst. Unsere Übersicht nach Bundesland hilft dir, die Regeln für deinen Standort zu finden.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • +Höchste Lebensdauer (25–50 Jahre)
  • +Individuelle Formen und Größen möglich
  • +Wertsteigerung der Immobilie
  • +Optisch am ansprechendsten
  • +Beste Integration in die Gartengestaltung

Nachteile

  • Höchste Kosten (Bau + Technik)
  • Bauzeit 2–6 Wochen
  • Baugenehmigung in vielen Bundesländern nötig
  • Nicht rückbaubar ohne großen Aufwand

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Weiterführend

Häufige Fragen

Was kostet ein Einbaupool komplett?

GFK-Einbaupool: 12.000–25.000 € schlüsselfertig. Styropor-Pool: 15.000–30.000 €. Betonpool: 25.000–50.000 €. Jeweils inklusive Erdarbeiten, Technik und Poolumrandung.

Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Einbaupool?

In den meisten Bundesländern ja, abhängig von Größe und Tiefe. Prüfe die Landesbauordnung deines Bundeslandes. Unsere Übersicht nach Bundesland zeigt dir die Grenzwerte.

Wie lange dauert der Bau eines Einbaupools?

GFK-Fertigbecken: 3–5 Tage. Styropor-Schalsteine: 2–3 Wochen. Betonpool: 4–6 Wochen. Dazu kommt die Planungs- und Genehmigungsphase (2–8 Wochen).